Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt und kann süchtig machen. Setzen Sie sich individuelle Einzahlungslimits, nutzen Sie Angebote zum verantwortungsvollen Spielen und wenden Sie sich bei Problemen an die BZgA-Hotline unter 0800 1372700.
Wir bei CasinoKompass verstehen Glücksspiel als eine Form der Unterhaltung – nicht als Einkommensquelle und nicht als Weg, finanzielle Probleme zu lösen. Wer spielt, sollte das mit Geld tun, dessen Verlust verschmerzbar ist, und mit Zeit, die man bewusst dafür einplant. Diese Seite fasst zusammen, worauf Sie achten sollten und welche Werkzeuge und Beratungsstellen es gibt, wenn das Spielen aus dem Gleichgewicht gerät.
Was gesundes Spielen ausmacht
Ein unauffälliges Spielverhalten erkennen Sie meist an drei Dingen: Sie behalten den Überblick über Zeit und Geld, Sie hören auf, wenn Ihr Budget erreicht ist, und Sie können längere Pausen ohne innere Unruhe einlegen. Verluste sind Teil des Spiels und werden nicht als etwas erlebt, das man unbedingt zurückholen muss.
Warnzeichen ernst nehmen
Problematisches Spielverhalten entwickelt sich meist schleichend. Achten Sie auf folgende Signale bei sich oder Angehörigen:
- Sie spielen länger oder mit höheren Einsätzen als geplant.
- Sie versuchen, Verluste durch weiteres Spielen auszugleichen.
- Gedanken ans Spielen begleiten Sie durch den Alltag oder stören den Schlaf.
- Sie leihen sich Geld, verheimlichen Ausgaben oder belügen Nahestehende.
- Arbeit, Studium, Familie oder Hobbys treten in den Hintergrund.
- Sie fühlen sich gereizt oder niedergeschlagen, wenn Sie nicht spielen können.
Ein einzelnes dieser Zeichen bedeutet nicht automatisch eine Sucht – aber es lohnt sich, ehrlich hinzuschauen.
Praktische Werkzeuge im Casino
Seriöse in Deutschland lizenzierte Anbieter stellen Instrumente bereit, mit denen Sie Ihr Spiel aktiv steuern können. Diese Werkzeuge wirken am besten, wenn Sie sie vor einer Verlustphase einrichten, nicht danach:
- Einzahlungslimit: monatlich, wöchentlich oder täglich. In Deutschland gilt anbieterübergreifend eine Obergrenze von 1.000 Euro pro Monat; Sie dürfen jederzeit niedriger gehen.
- Einsatz- und Verlustlimits: begrenzen, was pro Sitzung oder Zeitraum eingesetzt werden darf.
- Sitzungs- und Zeitlimits: automatische Erinnerungen oder Abmeldung nach einer festgelegten Spieldauer.
- Auszeit (Time-Out): kurzfristige Sperre für 24 Stunden bis mehrere Wochen.
- Selbstsperre über OASIS: die zentrale Sperrdatei sperrt Sie anbieterübergreifend für mindestens drei Monate bei allen in Deutschland lizenzierten Glücksspielangeboten. Auch Angehörige können in bestimmten Fällen eine Fremdsperre beantragen.
- Realitäts-Check: Einblendungen, die Spielzeit und Kontostand anzeigen.
Kostenlose und vertrauliche Hilfe
Wenn Sie merken, dass Spielen zum Problem wird, ist der wichtigste Schritt, mit jemandem zu sprechen. Beratung ist kostenlos, anonym und unabhängig – Sie müssen weder Ihren Namen nennen noch Diagnosen fürchten.
- BZgA-Hotline (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung): 0800 1372700, kostenfrei aus allen deutschen Netzen.
- check-dein-spiel.de: Online-Beratung per Chat, E-Mail und Selbsttest.
- spielen-mit-verantwortung.de: Informationen, Beratungsstellen-Suche und begleitetes Ausstiegsprogramm.
- Örtliche Suchtberatungsstellen: Termine finden Sie über die Datenbanken der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.
- Selbsthilfegruppen: etwa der Anonymen Spieler, bundesweit und in vielen Städten.
Für Angehörige
Auch Partnerinnen, Familienmitglieder oder Freundinnen leiden mit, wenn jemand aus dem Umfeld ein Spielproblem entwickelt. Die genannten Beratungsangebote stehen ausdrücklich auch Angehörigen offen. Sie müssen nicht warten, bis die betroffene Person selbst um Hilfe bittet.
CasinoKompass ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Wir verstehen unsere Rolle darin, offen über Chancen und Risiken zu informieren – und im Zweifel den Weg zu Menschen zu weisen, die qualifiziert helfen können.
